"Tanz! – Vom Mittelalter bis zum Morgengrauen..."


In seinem neuen Programm wendet sich das Akkordeon-Saxophon-Duo Common Contrasts dem Thema Tanz zu. Experimentierfreudig setzt sich das Ensemble über die Grenzen von Zeitaltern und Traditionen hinweg und lässt in seiner ganz eigenen Interpretation Tänze von der Renaissance bis zur heutigen Zeit erklingen. Den Zuhörer hält es dabei kaum auf seinem Platz: Denn was anderes ist ein Tanz als eine unwiderstehliche Einladung zur Bewegung – gleichgültig, ob er aus dem 16. oder dem 21. Jahrhundert stammt?


"Viaggio"


Das Programm "Viaggio" führt den Zuhörer auf eine musikalische Reise, bei der mit Lust Grenzen zwischen Zeitaltern und Traditionen überschritten werden. Tänze von Praetorius, Fugen von Bach, Kompositionen von Rachmaninov, Ravel oder Jazz-Musikern wie Corea und Galliano, Tangos von Piazzolla und eigene Stücke werden auf überraschende Weise miteinander verbunden.



Trauriger Sonntag / Debka b'not hakfar

Seress Rezsö (1900-1969) / Traditional (Türkei)


Kalamatianos – Kritis – Kalamatianos (aus: Suite Hellenique)

Pedro Iturralde (geb. 1929)


La Bella Noeva

Anonym (Ligurien, um 1600)


Children's Songs (1983)

Chick Corea (geb. 1941)


Contrapunctus 13 a 3 Rectus

Contrapunctus 13 a 3 Inversus (aus: Die Kunst der Fuge, BWV 1080)

Sinfonia 2 c-moll (BWV 788)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)


Pfade

Kathrin von Kieseritzky


Schlaflied für ungestüme Tiger

Heiner Frauendorf


Viaggio

Taraf

Richard Galliano (geb. 1950)


Vocalise (Op. 34, No. 14)

Sergei V. Rachmaninov (1873-1943)


Pièce en forme de Habanera

Maurice Ravel (1875-1937)


Oblivion

Tango Apasionado

Adios Nonino

Astor Piazzolla (1921-1992)


Tanz für Terpsichore (2009)*

Dorothée Hahne (geb. 1966)


Tänze aus TERPSICHORE (1612)

Michael Praetorius (1571-1621)


Englische Suite V (BWV 806-811)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)


Rumänische Volkstänze

Bela Bartok (1881-1945)


Drei phantastische Tänze, Op. 5 (1922)

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)


Arabian Waltz

Rabih Abou-Khalil (geb. 1957)


Seppl's blauer Traum

Saulocker

Thorn of mild

Imponderabel

Heiner Frauendorf (geb. 1971)


Limehouse Blues

Phillip Braham (1909-2002)


Pequena Czarda

Pedro Iturralde (geb. 1929)




*Dorothée Hahne

Tanz für Terpsichore (2009)

für Altsaxophon und Akkordeon


Musikalisch wurde der Tanz für Terpsichore von der Courante (CLII M.P.C.) von

Michael Praetorius (ca. 1571-1621) inspiriert, die als eins von 312 weltlichen

Tanzstücken 1612 unter dem Namen Terpsichore veröffentlicht wurden.

Geschichtlich gesehen ist der Tanz ältestes und auch spirituelles Ritual. In

unserer abendländisch-christlichen Tradition gibt es aber keinen tanzenden

Gott, nur der Tod tanzt und macht uns alle wieder gleich. Tanz ist Leben und

das Leben ist ein Tanz. Tanzen vereint den Körper mit den Schwingungen der

Musik. Praetorius unterrichtete seine Leser darüber, daß der Name Terpsichore

aus den griechischen Wörtnern 'Tanz' und 'Freude' hergeleitet wird. Es ist

darüber hinaus aber auch der Name der Muse des Tanzes, womit der Bezug zur

Göttlichkeit untrennbar wird. Das für das Duo Common Contrasts entstandene

Tanzstück verbindet die weltliche Heiterkeit der historischen Vorlage in

traditionell strukturierten Formen mit dem Ansatz zur sprituellen Trance der

aufs wesentliche reduzierten Eingänglichkeit. Bedacht wurde darüber hinaus

eine anonyme Schreiberin, die im Internet Forenbeiträge unter dem Namen

Terpsichore verfaßt und durch ihre bestechende Authentizität ein Gefühl

zutiefster Menschlichkeit anregt.            Dorothée Hahne



Die Komponistin Dorothée Hahne wurde 1966 in Bonn geboren.  Neben

zahlreichen Performances und Konzerten in Museen, Galerien und Kunst-

vereinen entstanden mehrere instrumentale und elektronische Musikstücke,

Filmmusik, Lyrikvertonungen, Hörspielprojekte und Auftragskompositionen,

sowie mehrere Konzertprojekte für das von ihr gegründete ensemble newsic.

Inhaltlich setzt sie sich mit deutscher und europäischer Geschichte,

mittelalterlicher  Geschichte (Theophanu,  Hl.  Ursula,  Marienverehrung,

Totentänze) und dem Thema „Frau und Spiritualität (commentari, Stella Maris)

auseinander. Für Ihre Arbeiten wurde sie mehrfach mit Stipendien und

Förderungen ausgezeichnet. Seit 2008 finden ihre Kompositionen auch über die

Grenzen Europas hinaus in USA, Asien und im Nahen Osten bemerkenswerten

Anklang.   www.dorotheehahne.de

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